Pressemeldung zum Wolfsübergriff in Bad Wildbad mit 43 toten Schafen und mind. 10 verletzten Schafen

So etwas möchte niemand sehen und erleben. Dieser Übergriff kann nur noch von einem Ausbruch von einer Herde auf einer vielbefahrenen Straße oder Bahnstrecke mit Menschenopfern getoppt werden!

Wolfsübergriff in Bad Wildbad mit 43 Toten Schafen und mind. 10 verletzten Schafen.
So etwas möchte niemand sehen und erleben. Dieser Übergriff kann nur noch von einem Ausbruch von einer Herde auf einer vielbefahrenen Straße oder Bahnstrecke mit Menschenopfern getoppt werden!

Der Schafzuchtverband verwehrt sich gegen Aussagen die Schafe waren „ungeschützt“. Es gibt praktisch immer einen Zaun egal wie dieser auch geartet ist. Denn sonst würden die Schafe natürlich ausbrechen. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Fläche die unmittelbar an einem Fluss liegt. Hier liegen Felsen in Findlingsgröße und am Ufer ist Felsen. Der Schäfer muss auch diesen Uferrandstreifen beweiden so lautet der Pflegeauftrag. Nach Ortsbegehung / persönlicher in Augenscheinnahme ist ein Absicherung mit Elektronetzen dort nicht möglich da der Untergrund sehr felsig ist und gerade im Frühjahr mit entsprechenden Niederschlägen starke Schwankungen des Flussspiegel hervorrufen.

Immer wieder bekommen die Tierhalter von Interessengruppen die Allgemeinsätze vom „funktionierenden oder effektiven Herdenschutz“ vorgebetet der anderswo wirkt. Die Zahlen, Daten Fakten bleiben diese aber schuldig. Vielmehr steigen in allen Bundesländern mit starker Wolfspräsenz die Attacken und auch die Risszahlen. Die Anzahl der Schafzahlen und Betriebe geht in diesen Ländern wie auch in der BRD und in der EU stark zurück. Sicherlich nicht nur durch die Rückkehr der Großrautiere aber dieser Faktor hat eine Große Einwirkung auf den Rückgang der Schafzahlen.

Die Schafhalter möchten bitte verschont werden mit Einzelfallbeispielen wo Herdenschutz vorgeblich funktioniert. Es geht hier um ein ganzes Bundesland und da sind alle Schaf- und Weidetierhalter wichtig und nicht exemplarische Beispiele. Machbarkeit, Bezahlbarkeit und Funktionalität in der Breite muss gewährleistet werden!

Empfehlungen des zuständigen Umweltministeriums in Baden-Württemberg können die Weidetierhalter unter folgendem Link herunterladen:
http://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/hinweise-nutztierhalter/ )

Kontaktdaten:
Anette Wohlfarth, Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V.
Email: Wohlfarth@schaf-bw.de

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Erstellt: AW 02.05.2018

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