Das Thema Wolf


Nutztierriss mit Wolfsverdacht am 12.02.20 in der Gemeinde Forbach, LK Rastatt

16.02.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium soeben darüber informiert, dass am Mittwochabend (12.02.2020) in der Gemeinde Forbach im Landkreis Rastatt eine tote Ziege gefunden wurden. Insgesamt halten es die Kolleginnen und Kollegen der FVA für wahrscheinlich, dass die Ziege von einem Wolf gerissen wurde. Der zuständige Wildtierbeauftragte dokumentierte den Riss und sicherte Proben für die Untersuchung noch am selben Abend. Die Ziege wird an die CVUA in Freiburg gebracht, um die Todesursache weiter zu untersuchen. Darüber hinaus werden Proben für genetische Untersuchungen an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Sobald uns die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen, werden wir Sie darüber informieren.

Zaunsituation:

Der vorhandene Litzenzaun wurde anhand des Zaunprotokolls von der FVA unter Einbeziehung des Tierhalters begutachtet.

An der Zäunung wurden noch Mängel bezüglich der Erfüllung des Grundschutzes festgestellt. Zwar entsprachen sowohl die gemessene Stromspannung und die Erdung als auch die Zaunhöhe und Litzenanzahl den Vorgaben des Grundschutzes (Ausnahme siehe unten).

Es wurden jedoch mehrere Stellen festgestellt, an denen ein Eindringen für einen Wolf problemlos möglich ist: An einzelnen Zaunabschnitten war der Abstand vom Boden bis zur untersten Litze deutlich zu groß. Zudem waren durch Trockenmauern an verschiedenen Stellen Einsprungmöglichkeiten vorhanden. Die Zäunung entsprach daher insgesamt nicht dem für eine Ausgleichzahlung erforderlichen Grundschutz.
Darüber hinaus waren durch noch nicht komplett behobene Sturmschäden weitere Zugangsmöglichkeiten entstanden, die aber für die Beurteilung des Grundschutzes nicht ausschlaggebend waren.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).


Mit freundlichen Grüßen

Julian Sandrini



Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 75
Biologische Vielfalt und Landnutzung; Artenmanagement
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart
Telefon: +49 711 126-2955

E-Mail: julian.sandrini@um.bwl.de
Internet: www.um.baden-wuerttemberg.de

 

 


Ergebnis der genetischen Untersuchung des Senckenberg Institutes einer Wolfslosung aus dem Südschwarzwald

11.02.2020

 

Die Losung, die am 27.11.2019, Gemeinde Grafenhausen, LK Waldshut, gefunden wurde, konnte nach ersten Analyseschritten (Wolf C1, bereits kommuniziert) einem Wolf zugeordnet werden.
Es wurde nun der männliche Wolf GW1129m nachgewiesen, der aus dem Schneverdinger Rudel, Niedersachsen stammt. Dort wurde das Individuum erstmals am 17.01.2019 nachgewiesen.

Derzeit handelt es sich bei diesem Nachweis um den einzigen in Baden-Württemberg, der sich diesem Individuum sicher zuordnen lässt. Bei anderen Nach- und Hinweisen der Region ist nicht bekannt, ob es sich um dasselbe Tier handelt. Eine sichere Zuordnung ist nur über genetische Nachweise möglich. Ob sich das Tier nach wie vor in der Region aufhält oder ob es weitergewandert ist, ist nicht bekannt.

 

 


Hin- und Nachweise zum Wolf in Baden-Württemberg (Nordschwarzwald, Odenwald)

11.02.2020

 

Nordschwarzwald
Die am 24.01.2020 von einem Wolf gerissenen Schafe, Gemeinde Bad Wildbad, LK Calw, können nach abgeschlossener genetischer Untersuchung dem Wolfsrüden GW852m zugeordnet werden. Dieses Individuum wird seit dem Jahr 2017 regelmäßig im Nordschwarzwald nachgewiesen.
Auch ein Losungsfund vom 18.01.2020 im LK Rastatt, Gemeinde Gernsbach, kann über die genetische Untersuchung dem Wolf GW852m zugeordnet werden.

Odenwald
in den vergangenen Wochen mehrten sich unbestätigte Wolfshinweise im Norden Baden-Württembergs (LK Neckar-Odenwald und LK Rhein-Neckar). U.a. wurde am 24.01.2020, Gemeinde Buchen (Odenwald), ein Fotofallenbild eines Tieres aufgenommen, bei dem es sich um einen Wolf handeln könnte (C3). Diese Meldung erreichte den zuständigen Wildtierbeauftragten und die FVA diese Woche. Der letzte bestätigte Nachweis aus dieser Region ist ein bereits kommuniziertes Fotofallenbild bei Gemeinde Sinsheim, LK Rhein-Neckar, vom 25.12.2019. Nähere Information über den Zusammenhang dieser Meldungen und die Anwesenheit oder den Verbleib eines Wolfes aus dieser Region sind derzeit nicht bekannt.

 

 


Aktuelle Luchshinweise

28.01.2020

 

Nordschwarzwald:
Nachdem uns ein Fotofallenbild aus der Region bei Bad Rippoldsau, LK Freudenstadt, gemeldet wurde, folgten weitere Fotofallennachweis aus dem Landkreis Rastatt. Über das Individuum liegen aktuell keine weiteren Informationen (Geschlecht, Herkunft, Alter) vor. Es handelt sich bei dem Luchs um keines der uns bisher bekannten Individuen.

27.10.2019, Bad Rippoldsau, LK Freudenstadt, Fotofallenbild, C1
12.12.2019, Weisenbach, LK Rastatt, Fotofallenbild, C1
16.12.2019, Forbach, LK Rastatt, Fotofallenbild, C1
20.12.2019, Weisenbach, LK Rastatt, Fotofallenbild, C1

Region Bodensee:
Aus den vergangenen Tagen erreichten uns mehrere Luchsnachweise aus dem LK Konstanz am Bodensee. Über den Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz konnten die Bilder der Beobachtung vom 23.01. einem jungen, männlichen Luchs (Jahrgang 2019) aus der Nordostschweiz zugeordnet werden („B723“).
20.01.2020, Moos, LK Konstanz, Fotofallenbild, C1
22.01.2020, Gaienhofen, LK Konstanz, Fotofallenbild, C1
23.01.2020, Öhningen, LK Konstanz, Sichtung (Foto), C1

Quelle:
FVA

 

 


Nutztierriss bei Bad Wildbad, Landkreis Calw

27.01.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

sieben Schafe sind gestern beim Angriff eines Hundes oder Wolfs in der Gemeinde Bad Wildbad (Landkreis Calw) getötet worden. Die toten Tiere wurden außerhalb der Koppel aufgefunden. Ein Teil der Tiere ist wahrscheinlich ertrunken und wurde im Flussbett der Enz gefunden. Ein achtes Schaf wird vermisst. Die Fachleute von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg waren bereits vor Ort und haben DNA-Spuren gesichert. Die Tiere gehörten zu einer Herde von insgesamt 26 Schafen. Ob es sich bei dem Angreifer um den Wolfsrüden GW852m handelt, der im Nordschwarzwald schon häufiger Nutztiere gerissen hat, lässt sich erst nach der Analyse der DNA-Spuren sagen. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie informieren.

Bad Wildbad befindet sich in der so genannten „Förderkulisse Wolfsprävention“. Das heißt, in diesem Gebiet bekommen Nutztierhalterinnen und -halter finanzielle Unterstützung vom Land, um ihre Herden vor Wolfsangriffen zu schützen. Im Gegenzug werden sie aber nur dann für gerissene Tiere entschädigt, wenn ein ausreichender Grundschutz gegen Angriffe bestand. Ob alle Vorgaben des Grundschutzes erfüllt waren wird derzeit noch geklärt. Der Zaun war laut Aussage des Tierhalters teilweise umgedrückt.

Das Umweltministerium informiert die betreffende Gemeinde, den betreffenden Landkreis und die daran angrenzenden Landkreise über den Sachverhalt, die FVA informiert die örtlichen Wildtierbeauftragten.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Mit freundlichen Grüßen
Julian Sandrini

 

 


Bitte um erhöhte Aufmerksamkeit im Rhein-Neckar-Kreis

03.01.2020

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft heute darüber informiert, dass sich möglicherweise ein Wolf im Rhein-Neckar-Kreis aufhält oder aufgehalten hat. Am 31. Dezember 2019 wurde der FVA ein Fotofallenbild vom 25. Dezember 2019 aus dem Rhein-Neckar-Kreis bei Sinsheim mit Verdacht auf einen Wolf gemeldet. Die abschließende Verifizierung der Meldung steht noch aus, die Experten der FVA gehen bei dem abgebildeten Tier auf dem Fotofallenbild von einem Wolf aus.

Wir bitten daher um erhöhte Aufmerksamkeit in der Region. Beobachtungen, bei denen der Verdacht auf einen Wolf besteht, sollten möglichst rasch an die FVA gemeldet werden. Unter der Telefonnummer 0761/4018-274 können Meldungen jederzeit übermittelt werden. Wir bitten Sie, Ihre Verbandsmitglieder darüber zu informieren.

Die FVA hat die örtlichen Wildtierbeauftragten über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten.

Kommt es zu Übergriffen auf Nutztiere, so können bei unzureichendem Herdenschutz kurzfristig über die FVA die vom Umweltministerium zum Verleih bereitge-stellten Notfall-Zaunsets bzw. Flatterband mit Stangen für 1,2 m Höhe angefragt werden (Tel.: 0761/4018-274).

 

 


Aktueller Wolfsverdacht Südschwarzwald

28.11.2019

 

Aktuell sind bei der FVA vermehrt plausible Wolfshinweise aus dem Südschwarzwald eingegangen.
Zuletzt erreichten uns ein Losungsfund vom 07.10. (Gemeinde Bonndorf im Schwarzwald, C3 – wahrscheinlich) und ein Fotofallenbild vom 16.11. (Gemeinde Grafenhausen, C3 – wahrscheinlich). Das Fotofallenbild zeigt das Tier nur von hinten, so dass eine sichere Unterscheidung zwischen Wolf und wolfsähnlichem Hund nicht möglich ist.

Uns liegt außerdem ein Losungsfund von heute vor (Gemeinde Grafenhausen, C3 - wahrscheinlich), der nun am Senckenberg Institut genetisch untersucht werden wird.

Auf Grund dieser Hinweise halten wir es für möglich, dass sich aktuell ein Wolf im Südschwarzwald aufhält.

gez.
Felix Böcker
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt
Baden-Württemberg

 

 


Nutztierriss bei Oppenau, Ortenaukreis

06.11.2019

 

Der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) wurde gestern Abend ein Nutztierriss aus der Gemeinde Oppenau im Ortenaukreis gemeldet. Zwei Schafe wurden tot aufgefunden, ein weiteres war schwer verletzt und musste getötet wer-den. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung wurden Rissab-striche an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie informieren.

 

06.11.2019 Nutztierriss Oppenau Ortenaukreis Ergebnis
29.10.2019 Nutztierriss Oppenau Ortenaukreis

 


Nutztierriss bei Forbach, Landkreis Rastatt

30.10.2019

 

Zwei Risse innerhalb 24 Std.
Lesen Sie die Mitteilungen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA).

 

18.10.2019 Tote Schafe Rissverdacht Forbach
19.10.2019 Nutztierriss Forbach RA
30.10.2019 Nutztierriss bForbach RA Ergebnis

 


Neuweiler Landkreis Calw – Wolfsnachweis

18.09.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Umweltministerium gestern über ein am 11. September 2019 von einer Fotofalle bei Neuweiler (Landkreis Calw) aufgenommenes Bild informiert. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Nachweis für einen Wolf (C1).

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Bundesprogramm Wolf – Antragsfrist verlängert bis zum 10. Oktober 2019 und Anhebung der Grenzziehung auf 60 ha

18.09.2019

 

Die eingestellten Mittel für das Bundesprogramm Wolf in Höhe von 1,05 Mio. € wurden bis Antragsende am 31. August 2019 lediglich zu ca. ¼ ausgeschöpft.

Die VDL hatte sich dafür eingesetzt, dass die nicht abgerufenen Mittel nicht verloren gehen.

Das BEML hat auf Empfehlung der VDL die Antragsfrist bis zum 10. Oktober verlängert und die ha-Grenze von 40 auf weniger als 60 ha angehoben.

Anbei die Anlage Erste Richtlinie zur Änderung der Richtlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Förderung der Wanderschäfer für Maßnahmen zum Schutz der Herde vor dem Wolf vom 10. Juli 2019 die am 16. September 2019 in Kraft tritt.

Damit können Wanderschäfer mit mind. 200 Mutterschafen und weniger als 60 ha Fläche, die mit ihren Herden durch Wolfs- und Wolfspräventionsgebiete ziehen, ab 16. September bis 10. Oktober 2019 eine Förderung für Maßnahmen zum Schutz vor dem Wolf beantragen. Die Abwicklung und Umsetzung der Förderrichtlinie erfolgt wiederum durch die Bundesanstalt für Landschaft und Ernährung (BLE). Die Freischaltung und Möglichkeit zum Herunterladen der Antragsunterlagen kann ab diesem Zeitpunkt auf der BLE Website unter www.ble.de/Bundesprogramm_Wolf erfolgen.

Die nach dem 16. September 2019 eingehenden Anträge werden nach Eingangsdatum bewilligt bis die verfügbaren Haushaltsmittel erschöpft sind….

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen
Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V.
Anette Wohlfarth

 

Bundesprogramm Wolf (PFD)
Bundesprogramm Wolf, Änderung (PDF)

 


Gernsbach Landkreis Rastatt – Wolfsnachweis

09.09.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft heute über das Ergebnis der genetischen Analyse einer am 23. Juli 2019 bei Gernsbach im Landkreis Rastatt gefundenen Losung informiert.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Bad Wildbad Landkreis Calw – Wolfsnachweis

29.08.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Umweltministerium heute über ein am 31. Juli 2019 von einer Fotofalle bei Bad Wildbad (Landkreis Calw) aufgenommenes Bild informiert. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Nachweis für einen Wolf (C1).

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Wolfsnachweis Breisgau-Hochschwarzwald

05.08.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute darüber informiert, dass ihr Ende März 2019 von einer Privatperson ein Haarfund an einer Fährte mit Luchsverdacht aus der Gemeinde Münstertal (Breisgau-Hochschwarzwald), gemeldet wurde. Das Funddatum 7. März 2019 lag zum Zeit-punkt der Meldung bereits mehrere Wochen zurück. Die wenigen Bilder der Fährte ließen keinen Rückschluss auf den Verursacher zu, weswegen das Haar zur Untersu-chung an das Senckenberg Institut geschickt wurde.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Feldberg, Breisgau-Hochschwarzwald – Wolfsnachweis

01.08.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute über zwei Fotofallenbilder informiert, die am 24. Juli 2019 im Gebiet der Gemeinde Feldberg im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald aufgenommen wurden. Die Fachleute der FVA beurteilen die Bilder als eindeutigen Nachweis (C1).

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Wolfsnachweis bei Hinterzarten (Breisgau-Hochschwarzwald)

26.07.2019

 

In der Nähe von Hinterzarten ist Anfang Juni ein Wolf in eine Fotofalle geraten. Das Bild, das den Experten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) am 10. Juli übermittelt wurde, wird jetzt nach eingehender Prü-fung als so genannter C1-Nachweis eingestuft. C1-Nachweise sind zweifelsfreie Nachweise.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Böhmenkirch / Bartholomä – Ergebnis genetische Analyse

06.07.2019

 

Am 26. April 2019 haben wir Sie darüber informiert, dass am 22. April in Steinheim am Albuch (Landkreis Heidenheim) sowie am 23. April im wenige Kilometer entfernten Bartholomä (Ostalbkreis) Fotofallenbilder aufgenommen wurden, die einen Wolf zeigen. In diesem Zusammenhang konnte die FVA am 25. April 2019 in Böhmen-kirch (Landkreis Göppingen) eine Losungsprobe nehmen. Außerdem konnte am 23. April bei Bartholomä (Ostalbkreis) an einem gerissenen Reh eine Probe genommen werden. Beide Proben wurden zur genetischen Analyse an das Senckenberg Institut geschickt.

 

hier die vollständige Meldung lesen

 


Wolfsverdacht Hinterzarten

09.06.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute über ein en Wolfsverdacht im Raum Hinterzarten (Kreis Breisgau Hochschwarzwald) infor miert. Bei einer Sichtung am 6.Juni 2019 konnten Bilder eines hundeähnlichen Tieres gemacht werden. Die Experten der FVA halten es nach derzeitigem Ke nntnisstand für möglich, dass auf den Foto s ein Wolf zu sehen ist. Wegen der schlech ten Bildqualität lässt sich aber keine gesicherte Aussage treffen. Die FVA wird den Vorgang weiter untersuchen und hi erzu auch vor Ort noch nach wei teren Spuren suchen, um dem Verdacht nachgehen zu können.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Rotwildriss bei Enzklösterle – LK Calw 05.05.2019

29.05.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft heute darüber informiert, dass die vom Senckenberg-Institut durchgeführte Analyse des Rissabstriches der am 05.Mai 2019 aufgefundenen gerissenen Hirschkuh bei Enzklösterle (Landkreis Calw) den residenten Wolf (GW852m) als Verursacher nachgewiesen hat.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

 


Schaf von Wolf gerissen - Bad Wildbad 07.05.2019

23.05.2019

 

Am 07.Mai 2019 haben wir Sie darüber informiert, dass am Dienstag (07.05.) ein Schafhalter in Bad Wildbad im Landkreis Calw ein totes Schaf aufgefunden hat. Ein Lamm war verschwunden. Die genetische Untersuchung des Senckenberg-Instituts hat ergeben, dass das Schaf von dem im Schwarzwald residenten Wolf (GW852m) gerissen wurden und bestätigt damit die Einschätzung der Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA).

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Beuron Landkreis Sigmaringen – Wolfsnachweis

20.05.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute über ein am 11. Mai 2019 von einer Fotofalle bei Beuron (Landkreis Sigmaringen) aufgenommenes Bild informiert. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Nachweis für einen Wolf (C1).

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Nutztierriss bei Bad Wildbad, Landkreis Calw

08.05.2019

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) heute Abend (07.05.2019) ein Nutztierriss aus Bad Wildbad am Sommerberg im Landkreis Calw gemeldet wurde. Gefunden wurde ein totes Schaf, ein Lamm ist verschwunden. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung werden. Rissabstriche an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie entsprechend informieren.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Wildtierriss Bartholomä und Enzklösterle

08.05.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft heute darüber informiert, dass am 05. Mai 2019 ein Reh bei Bartholomä im Ostalbkreis gerissen wurde. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung werden Rissabstriche an das For-schungsinstitut Senckenberg geschickt.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Bühl Landkreis Rastatt – Wolfsnachweis

30.04.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umwelt-ministerium heute über ein am 19. April 2019 von einer Fotofalle bei Bühl (Land-kreis Rastatt) aufgenommenes Bild informiert. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Nachweis für einen Wolf (C1).

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

 


Steinheim am Albuch - Wolfsverdacht bestätigt

27.04.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute (26.04.) darüber informiert, dass sich der am 24. April mitgeteilte Wolfsverdacht aus dem Landkreis Heidenheim bestätigt hat.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Wolfsnachweis Gernsbach

19.04.2019

 

Die Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat dem Ministerium für Umwelt Klima und Energiewirtschaft heute mitgeteilt, dass ein am 29. März 2019 mit einer Fotofalle in Gernsbach im Landkreis Rastatt aufgenommenes Bild eindeutig einen Wolf zeigt.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Überfahrenes Tier im Hohenlohekreis als Wolf identifiziert

01.03.2019

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass es sich bei dem am 18.02.2019 auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen der Anschlussstelle Öhringen und Neuenstein (Hohenlohekreis) überfahrenen Tier um einen Wolf gehandelt hat.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Totfund eines hundeartigen Tiers im Hohenlohekreis und Nutztierriss im Ortenaukreis

19.02.2019

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass am 18.02.2019 auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen der Anschlussstelle Öhringen und Neuenstein (Hohenlohekreis) ein überfahrenes hundeartiges Tier aufgefunden wurde. Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) halten es für wahrscheinlich, dass es sich bei dem toten Tier um einen Wolf handelt. Zur genetischen Untersuchung werden Proben an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Die Stelle liegt etwa 40 Kilometer Luftlinie entfernt von den Orten im Neckar-Odenwald-Kreis, in denen am vergangenen Wochenende ein Wolf gesichtet wurde.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemeldung

 


Wolfs-Nachweis im Neckar-Odenwald-Kreis

18.02.2019

 

Bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt FVA sind am Wochenende mehrere Meldungen über Wolfssichtungen und Wolfsspuren eingegangen. Die Meldungen kamen aus der Nähe von Schwarzach, Binau, Neckargerach und Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis. Unter anderem liegen der FVA Videoauf-zeichnungen vor sowie ein paar wenige Haare, die möglicherweise von einem Wolf stammen.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

 


Nutztierriss bei Wolfach – Ortenaukreis 22.01.2019

01.02.2019

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie über das Er-gebnis der genetischen Analyse der Rissabstriche informieren, die am 22.01.2019 in der Gemeinde Wolfach im Ortenaukreis an einem gerissenen Schaf genommen wurden.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

 


Korrektur: Ergebnis einer am 30.09.2018 bei Forbach aufgefundenen Wolfslosung

28.12.2018

 

Das Senckenberg-Institut hat das Umweltministerium heute (21.12.) darüber informiert, am 10. Dezember ein falsches Ergebnis der genetischen Untersuchung einer Kotprobe vom 30. September aus Forbach mitgeteilt zu haben. Tatsächlich stammt die Losung dem Senckenberg-Institut zufolge von dem im Nordschwarz-wald bereits bekannten Tier mit der offiziellen Bezeichnung GW852m.

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Genetische Untersuchung belegt zweiten Wolf im Nordschwarzwald

11.12.2018

 

Keine Hinweise auf Geschlecht und Verbleib

Das Senckenberg-Institut hat das Ergebnis der Untersuchung einer Kotprobe bekannt gegeben, die am 30. September in Forbach gefunden wurde. Demnach hat sich zumindest vor gut zwei Monaten ein zweiter Wolf neben dem schon bekannten Tier mit der offiziellen Bezeichnung GW852m im Nordschwarzwald aufgehalten.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemeldung

 


Wolfsnachweis bei Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt

06.12.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) zwei Bilderserien mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Baiersbronn, Landkreis Freudensadt übermittelt wurden. Die Bilder stammen aus zwei Wildkameras und wurden am 24.11.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet die beiden Bilderserien als C1-Nachweise für einen Wolf. Diese Nachweise werden in die Tabelle der Wolfsnachweise auf der Internetseite des Umweltministeriums eingestellt.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

 


Wolfsnachweis bei Forbach/RA

04.12.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) ein Bild mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Forbach, Landkreis Rastatt übermittelt wurde. Das Bild stammt aus einer Wildkamera und wurde am 22.11.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet das Foto als C1-Nachweis für einen Wolf. Dieser Nachweis wird in die Tabelle der Wolfsnachweise auf der Internetseite des Umweltministeriums eingestellt.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

 


Schafhalter sehen Wolfsvermehrung mit großer Sorge

26.11.2018

 

Pressemitteilung
Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V.
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft, Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin


Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) sieht in den vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlichten Zahlen einen Grund zu gesteigerter Sorge vor weiteren Wolfsübergriffen. Nicht nur die auf 73 gestiegene Zahl der Wolfsrudel gebe dazu Anlass. Auch die 30 bestätigten Wolfspaare lassen eine erhebliche Populationssteigerung der Wolfsvorkommen in nächster Zukunft befürchten.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemeldung

 


Pressemitteilung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V. (VDL)

21.10.2018

 

Schafzüchter und –halterverband begrüßt Bundesratsinitiative zum Wolf

Die Vereinigung der Deutschen Landesschafzuchtverbände (VDL) sieht in dem Antrag der Länder Niedersachsen, Sachsen und Brandenburg einen guten Vorstoß, in der konkrete Anliegen deutlich benannt werden. Die VDL erkennt darin viele Forderungen wieder, die von den Schafhaltern bereits seit Jahren erhoben werden.

Ein wichtiger Punkt sei die Aufforderung an die Bundesregierung, endlich das Bundesnaturschutzgesetz an das anzupassen, was die FFH-Richtlinie bereits ermöglicht. Damit käme man zumindest schon mal einen Schritt weiter.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

 


Wolfssichtung bei Forbach/RA

25.09.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) ein Bild mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Forbach, Lkr. RA übermittelt wurde, das aus einer Wildkamera stammt. Das Bild selbst wurde von der Wildkamera bereits am 21.09.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet das Foto in Abstimmung mit dem Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum Wolf (DBBW) als C1-Nachweis für einen Wolf. Dieser Nachweis wird in die Tabelle der Wolfsnachweise auf der Internetseite des Umweltministeriums eingestellt.

 

weiterlesen Wolfssichtung bei Forbach

 


Nutztierriss bei Gernsbach-Reichental, Lkr. RA – 07.09.2018

10.09.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) am 07.09.2018 ein Nutztierriss aus der Gemeinde Gernsbach (bei Reichental) im Landkreis Rastatt gemeldet wurde. Von einer Schafherde wurden zwei Tiere tot aufgefunden, ein drittes Tier verstarb später. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung wurden Rissabstriche an das Forschungsinstitut Senc-kenberg geschickt. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie entsprechend informieren.

 

weiterlesen Nutztierriss am 07.09.2018

 


Verletzte Pferde bei Simmersfeld

29.08.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) am 27.08.2018 zwei verletzte Pferd in der Gemeinde Simmersfeld im Landkreis Calw gemeldet wurden.

 

weiterlesen verletzte Pferde Simmersfeld

 


Nutztierriss bei Huzenbach – Baiersbronn 28.07.2018

06.08.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber in-formieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) am 28.07.2018 ein Nutztierriss aus der Gemeinde Baiersbronn (bei Huzenbach) im Landkreis Freudenstadt gemeldet wurde. Von einer Schafherde mit 20 Tieren wurden zwei Tiere tot aufgefunden, ein drittes Tier ist verschwunden. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung wurden Rissabstriche an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie entsprechend informieren.

 

... weiterlesen Nutztierriss am 28.07.2018
Ergebnis der genetischen Analyse Nutztierriss am 28.07.2018

 


Wolfssichtung im Juni 2018

05.07.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) ein Video mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Simmersfeld, Lkr. CW übermittelt wurde, das bereits am 30.06.2018 von einer Privatperson aufgenommen wurde. Das Video zeigt nach Auskunft der FVA, die das Video in Abstimmung mit dem Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum Wolf (DBBW) ausgewertet hat, einen Wolf.

 

weiterlesen Wolfssichtung Juni 2018

 


Wolfssichtung bei Forbach/RA

12.06.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) ein Bild mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Forbach, Lkr. RA übermittelt wurde, das aus einer heute ausgelesenen Wildkamera stammt. Das Bild selbst wurde von der Wildkamera bereits am 09.06.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet das Foto in Abstimmung mit dem Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum Wolf (DBBW) als C1-Nachweis für einen Wolf.

 

weiterlesen Wolfssichtung bei Forbach

 


Wolfssichtung im Landkreis Donau-Ries/Bayern

05.06.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie über eine Mitteilung des bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) informieren, wonach am 21.04.2018 im östlichen Landkreis Donau-Ries/Bayern ein Wolf von einer Wild-kamera aufgenommen wurde. Das Bildmaterial wurde allerdings erst jetzt ausgelesen und dem Landesamt für Umwelt zur Auswertung übermittelt. Über den gegenwärtigen Aufenthaltsort des Wolfs ist nichts bekannt.

 

weiterlesen Wolfssichtung im grenznahmen Bereich Bayern

 


Rückkehr des Wolfes geht nur mit Akzeptanz und Regulierung

05.06.2018

 

Breites Verbändebündnis legt zur Umweltministerkonferenz Aktionsplan Wolf vor.

Die zunehmende Ausbreitung des Wolfes in Deutschland führt im ländlichen Raum zu wachsenden Konflikten und stellt gleichzeitig die Haltung von Weidetieren grundsätzlich in Frage. Anlässlich der Umweltministerkonferenz vom 6. bis 8. Juni 2018 in Bremen legt daher ein breites Bündnis von 18 Verbänden des ländlichen Raums - das Aktionsbündnis Forum Natur und die Verbände der Weidetierhalter - einen gemeinsamen Aktionsplan Wolf vor. Gemeinsam fordern die Verbände von den Umweltministern von Bund und Ländern, dass der Schutz des Menschen eindeutig Priorität vor der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland haben und die Weidetierhaltung flächendeckend möglich bleiben muss. Es sei nicht länger vertretbar, der Bevölkerung und den betroffenen Tierhaltern mit bewusst kleingerechneten Wolfsbeständen die realen Verhältnisse in Deutschland vorzuenthalten. Die Verbände gehen davon aus, dass in Deutschland im Jahr 2018 eine Wolfspopulation von über 1.000 Tieren lebe und die Population jährlich um über 30 Prozent exponentiell wachse.

 

weiter lesen
Aktionsplan Wolf des AFN Weidetierhalter vom 04.06.2018

 


Wolfsgebiet im Schwarzwald ausgewiesen

25.05.2018

 

Förderung von Präventionsmaßnahmen und Wolfsgebiet.
Siehe Anlage.

 

Förderung von Präventionsmaßnahmen und Wolfsgebiet

 


Anforderungen an Mindestschutz in Wolfsgebieten definiert

04.05.2018

 

Umweltstaatssekretär Andre Baumann und LSV-Geschäfts-führerin Anette Wohlfarth: „Herdenschutz muss klar geregelt, für Schäfereibetriebe machbar, finanzierbar und effektiv sein. Das ist unser gemeinsames Ziel.“

 

weiter lesen

 


Wolfsnachweis bei Beuron/SIG

26.02.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) heute ein Bild mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Beuron, Lkr. SIG übermittelt wurde, das aus einer heute ausgelesenen Wildkamera stammt. Das Bild selbst wurde von der Wildkamera bereits am 17.02.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet das Foto in Abstimmung mit dem Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum
Wolf (DBBW) als C1-Nachweis für einen Wolf.

 

weiter lesen Wolfsnachweis Beuron

 


Wolfsnachweis bei Rotwildrissen in der Umgebung von Freudenstadt

19.12.2017

 

Schreiben des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren,
dass als Verursacher des am Donnerstag, 30.11.2017 nördlich von Freudenstadt bei Simmersfeld und am Sonntag, 03.12.2017 südwestlich von Freudenstadt bei Bad Rippoldsau-Schapbach erfolgten Rotwildrisses ein Wolf bestätigt wurde. Für den Riss bei Bad Rippoldsau-Schapbach konnte dasselbe Tier aus dem Rudel Schneverdingen wie bei dem Riss von drei Schafen in der Nähe von Bad Wildbad bestätigt werden. Nach der Untersuchung durch Experten vor Ort wurde dieses Ergebnis durch eine genetische Analyse, die vom Senckenberg- Institut im Auftrag des Umweltministeriums durchgeführt wurde bestätigt. Für den Rotwildriss bei Simmersfeld war eine Individualisierung auf der Grundlage der gewonnenen Genproben bislang leider nicht möglich. Für beide Rotwildrisse konnte jedoch derselbe genetische Haplotyp wie bei dem Riss bei Bad Wildbad bestätigt werden. Vor diesem Hintergrund wird davon ausgegangen, dass es sich bei allen drei Rissvorfällen um denselben Wolf handelt.

 

weiter lesen Wolfsnachweis Umgebung Freudenstadt

 


Wolfsnachweis bei Bad Wildbad, Lkr Calw

07.12.2017

 

Schreiben des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, das als Verursacher der am Sonntag 26.11.2017 bei Bad Wildbad gerissenen drei Schafe ein Wolf bestätigt wurde. Die genetische Analyse der an den Rissen genommenen Proben erfolgte durch das Senckenberg-Institut. Über den gegenwärtigen Aufenthalt des Wolfs ist nichts bekannt.

Es wurde jedoch am 04.12.2017 ein Stück Rehwild bei Herrenberg-Haslach von einem größeren hundeartigen Tier gerissen. In diesem Fall kann ein Wolf als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund wird empfohlen, geeignete Schutzmaßnahmen (Mindestschutz , vgl "Hinweise für Nutztierhalter" ) vorzunehmen.

Die FVA hat die örtlichen Wildtierbeauftragen über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten.

Sofern Nutztierrisse auftreten, können bei noch unzureichendem Schutz kutzfristig über die FVA die vom Umweltministerium bereitgestellten Notfall-Zaunsets ausgeliehen werden.(Tel 0761/4018-274)

 

 


Wolfsnachweis bei Widdern, Lkr. Heilbronn

24.10.2017

 

Bei den am Samstag, 07.10.2017 bei Widdern gerissenen drei Schafen wurde als Verursacher ein Wolf bestätigt. Die genetische Analyse der an den Rissen ge- nommenen Proben erfolgte durch das Senckenberg-Institut. Eine nähere Bestim- mung der Herkunft des Wolfes war bislang nicht möglich, wird aber mit einer zweiten so genannten Rückstellprobe nochmals versucht.

 

weiter lesen

 


Wolfssichtung am 04.07.2017 bei Breitnau

06.07.2017

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte darüber informieren, dass am 04.07.2017 in der Nähe von Breitnau (Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald) gegen 20.00 h ein Wolf beobachtet wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich hierbei um den bei Überlingen und Stockach beobachteten Wolf handelt. Der gegenwärtige Aufenthaltsort des Wolfs ist nicht bekannt.

 

lesen Sie hier die vollständige Mitteilung

 


Weidetiere konsequent vor dem Wolf schützen

08.05.2017

 

Gemeinsame Erklärung der Weidetierhalter
Die Ausbreitung des Wolfs in Deutschland sorgt für erhebliche Konflikte und Gefährdungen nicht nur für die Nutztierhaltung, sondern inzwischen auch für die ländliche Bevölkerung insgesamt. Deren Belange und Interessen werden aber bislang bei der Ausbreitung des Wolfs nur unzureichend berücksichtigt. Die flächendeckende Ausbreitung und das rasante Wachstum der Wolfspopulation stellt die Weidehaltung von Schafen, Ziegen, Rindern, Pferden und Gehegewild im Grundsatz in Frage. Forderungen von Seiten des Naturschutzes, nach denen sich die Weidetierhaltung auf der Weide den neuen Gegebenheiten anzupassen hat, kehren das Verursacherprinzip um und sind nicht akzeptabel. Die Wiederansiedlung des Wolfes darf nicht uneingeschränkt und um jeden Preis vorangetrieben werden. Vielmehr müssen die Belange der Weidetierhaltung und der Landwirte sowie deren gesellschaftliche Leistungen im Natur- und Küstenschutz und in der Landschaftspflege angemessen berücksichtigt werden.

 

lesen Sie hier das vollständige Dokument

 


Forderungskatalog des VDL und LSV-BW e.V.

23.02.2015

 

Forderungskatalog zum Erhalt der Weidebewirtschaftung und Landschaftspflege mit Schafen und Ziegen unter der Bedingung der Anwesenheit von freilebenden Wölfen.

Der Wolf ist das wohl umstrittenste Tier, das sich in der freien Wildbahn bewegt. Über viele Jahrzehnte in Deutschland ausgerottet, ist er inzwischen wieder gegenwärtig - in der Natur, aber vor allem in den kontroversen Diskussionen der Menschen, die er in Für und Wider spaltet.

 

... hier finden Sie den vollständigen Forderungskatalog
Flyer Wolf und Schafhaltung

 


Forderungen des LSV-BW zum Herdenschutz

24.07.2014

 

Das mögliche Auftauchen des Wolfes in Baden-Württemberg erfüllt uns mit Sorge und Angst. Den Ablauf eines Schafhaltungsbetriebes im 21ten Jahrhundert wird er erheblich stören. Viele Schäfer haben schon mehrere Angriffe von Hunden mit Toten und verlammten oder in einigen Kilometern versprengten Tieren erlebt. Um wie viel schlimmer wird die Situation wohl bei einem Aufeinandertreffen mit einem Wolfsrudel sein?

 

lesen Sie hier die Stellungnahme des LSV zum Herdenschutz

 


Verwaltung und Verbände verständigen sich auf Handlungsleitfaden Wolf

12.01.2014

 

Naturschutzminister Alexander Bonde: „Falls der Wolf zurückkommt, ist Baden-Württemberg gut vorbereitet“
„Falls der Wolf zurückkommt, ist Baden-Württemberg gut vorbereitet. Gemeinsam haben Fachleute aus Verwaltung und Verbänden den Handlungsleitfaden Wolf ausgearbeitet. Dieser Leitfaden ermöglicht es den zuständigen Behörden, bei einem Auftreten einzelner Wölfe im Land situationsangemessene Gefährdungsanalysen zu erstellen. Auf deren Grundlage kann dann mit klaren Zuständigkeiten und Kommunikationswegen sowie festgelegten Abläufen angemessen reagiert werden“, sagte Naturschutzminister Alexander Bonde anlässlich der Veröffentlichung des Handlungsleitfadens Wolf am Freitag (27. Dezember).

 

...lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung
Handlungsleitfaden Wolf Baden-Württemberg

 

 

nach oben
Info
Landesschafzuchtverband
Baden-Württemberg e.V.

Heinrich-Baumann-Strasse 1 - 3
D - 70190 Stuttgart

Tel.: 0711 / 166 55 40
Fax : 0711 / 166 55 41

Bürozeiten:

Mo-Fr: 08:00-12:00 Uhr


Sonstiges

E-Mail senden
Administrator Login