Das Thema Wolf


Anforderungen für den Ersatz von Nutztierrissen durch den Wolf ab dem 26. November

25.11.2020

 

Bereits am 25. Mai 2018 hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft im Nordschwarzwald das erste „Fördergebiet Wolfsprävention“ im Nordschwarzwald ausgewiesen und dieses am 1. Juni 2020, als Reaktion auf den zweiten residenten Wolf im Südschwarzwald, angepasst. Innerhalb des Fördergebiets übernimmt das Land die Materialkosten sowie anteilige Kosten für die Installation für Herdenschutzmaßnahmen bei der Schaf-, Ziegen- und Gehegewildhaltung sowie für Abkalbe- und Abfohlweiden und eine Förderung der Unterhaltkosten für Herdenschutzhunde.

 

Infoschreiben hier weiter lesen
_ Anlage 1 Karte Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald

 


Wolfsverdacht bei Merzhausen und Wolfsnachweis Gemeinde Schluchsee im LK Breisgau-Hochschwarzwald

24.11.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben hat uns die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) darüber informiert, dass heute aus der Gemeinde Merzhausen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ein totes Schaf gemeldet wurde. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Die Kollegen der Forstlichen Versuchs und Forschungsanstalt (FVA) haben das Tier zur weiteren Untersuchung an das CVUA-Freiburg überstellt. Sobald das Ergebnis der Untersuchung vorliegt werden wir Sie darüber informieren.

Darüber hinaus wurden wir über ein Fotofallenbild informiert, das am 21. November 2020 im Gebiet der Gemeinde Schluchsee im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald aufgenommen wurde. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Wolfsnachweis (C1) und gehen davon aus, dass es sich in dem Fall um den territorialen Wolfsrüden GW1129m handelte.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Julian Sandrini

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 75
Biologische Vielfalt und Landnutzung; Artenmanagement
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart
Telefon: +49 711 126-2955
E-Mail: julian.sandrini@um.bwl.de
Internet: www.um.baden-wuerttemberg.de

 

 


Pressemitteilung Forstminister Peter Hauk MdL vom 23.11.2020

23.11.2020

 

„Luchse sind heimlich, selten zu beobachten und vor allem faszinierende Tiere. Umso mehr freut es mich, dass wir nun einen vierten Luchs in Baden-Württemberg haben.“

Luchsmännchen B723 zieht im Landkreis Konstanz seine heimlichen Kreise.


„Nach allem, was wir derzeit wissen, hat sich ein weiterer Luchs bei uns in Baden-Württemberg niedergelassen. Nachdem es im Januar 2020 erste Nachweise eines Luchses im Landkreis Konstanz gegeben hat, wurde das Männchen mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B723 inzwischen Ende. September in der Gemeinde Rielasingen-Worblingen und Ende Oktober bei Öhningen erneut fotografiert. Luchse sind heimlich, selten zu beobachten und vor allem faszinierende Tiere. Umso mehr freut es mich, dass wir nun einen vierten Luchs in Baden-Württemberg haben“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Montag (23. November) in Stuttgart. Im Mai 2020 habe es zudem auf der schweizerischen Seite unweit dieser Ereignisse einen Luchsnachweis gegeben. Der lange Aufenthalt des Luchses in dieser Region bestätigt nun, dass er resident ist. Somit habe Baden-Württemberg nach Toni, Lias und Wilhelm nun einen vierten männlichen Luchs.

 

vollständige Pressemitteilung lesen

 


Wolfsnachweise in der Gemeinde Forbach im LK Rastatt und in Häusern LK Waldshut

20.11.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium soeben über das Ergebnis der Analyse eines Losungsfunds vom 04.11.2020 im Gebiet der Gemeinde Forbach im Landkreis Rastatt informiert. Die Individualisierung der Probe war nicht möglich, wahrscheinlich ist, dass es sich um den residenten Wolfsrüden GW852m handelt.

Zudem wurde eine weitere Losung untersucht. Die am 30.10.2020 auf der Gemarkung der Gemeinde Häusern (LK Waldshut) im Südschwarzwald gefundene Losung konnte sicher dem dort residenten Wolfsrüden GW1129m zugeordnet werden.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Julian Sandrini

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 75
Biologische Vielfalt und Landnutzung; Artenmanagement
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Wolfsnachweise in der Gemeinde Mudau am 27.10.20 im LK Neckar-Odenwald

12.11.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben hat uns die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) über ein Fotofallenbild, informiert, das am 27. Oktober 2020 im Gebiet der Gemeinde Mudau im Landkreis Neckar-Odenwald aufgenommen wurde. Die Fachleute der FVA beurteilen die Aufnahmen als eindeutigen Wolfsnachweis (C1). Ob es sich um einen männlichen oder um einen weiblichen Wolf handelt, lässt sich an Hand dieses Nachweises nicht bestimmen. Wahrscheinlich ist, dass es sich um den Wolfsrüden GW1832m handelt, der bereits in der Region nachgewiesen wurde. Ob sich dieser Wolf längerfristig in der Region aufhält oder weiterzieht, darüber lassen sich derzeit keine Aussagen treffen.

Der Neckar-Odenwald-Kreis liegt außerhalb des Fördergebiets Wolfsprävention Schwarzwald.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Julian Sandrini

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 75
Biologische Vielfalt und Landnutzung; Artenmanagement
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart
Telefon: +49 711 126-2955
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Internet: www.um.baden-wuerttemberg.de

 

 


Aktueller Wolfsnachweis aus dem Odenwald

19.10.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Teilnehmenden der AG Luchs und Wolf,

wir möchten Sie hiermit über einen neuen Wolfsnachweis aus dem Odenwald informieren.

Es wurde eine Abstrichprobe von einem gerissenen Reh untersucht, das am 01.10.2020 auf Gemeindeebene Mudau im Neckar-Odenwald-Kreis gefunden wurde. Der Riss konnte einem Wolf zugeordnet werden. In diesem Fall war eine Individualisierung jedoch nicht möglich. Wir rechnen damit, dass der Nachweis auf den Wolfsrüden GW1832m zurückzuführen ist, der bereits am 17.09.20 in der Region nachgewiesen wurde.

Viele Grüße,
Felix Böcker
________________________________________________________

FVA-Wildtierinstitut
Arbeitsbereich Luchs und Wolf – Monitoring
Besucheradresse: Günterstalstr. 61
Postanschrift: Wonnhaldestr. 4
79100 Freiburg

Telefon: +49 (0)761 / 4018-274
Fax: +49 (0)761 / 4018-497
Felix.Boecker@Forst.bwl.de
www.fva-bw.de

 

 


Aktueller Wolfsnachweis aus dem Südschwarzwald

19.10.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Teilnehmenden der AG Luchs und Wolf,

wir möchten Sie hiermit über einen weiteren Wolfsnachweis aus dem Südschwarzwald informieren:

Am 15.09.2020 wurde auf Gemeindeebene Schluchsee im LK Breisgau-Hochschwarzwald eine Losung eingesammelt, die über die genetische Untersuchung am Senckenberg Institut einem Wolf zugeordnet werden konnte. Eine Individualisierung war in diesem Fall nicht möglich. Wir gehen davon aus, dass es sich bei dem Tier um den bekannten Wolfsrüden GW1129m handelt, der seit vergangenem Jahr in der Region nachgewiesen wird.

Viele Grüße,
Felix Böcker
________________________________________________________

FVA-Wildtierinstitut
Arbeitsbereich Luchs und Wolf – Monitoring
Besucheradresse: Günterstalstr. 61
Postanschrift: Wonnhaldestr. 4
79100 Freiburg

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Felix.Boecker@Forst.bwl.de

 

 


Nutztierrissverdacht in der Gemeinde Mudau im LK Neckar-Odenwald

18.09.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben hat uns die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) darüber informiert, dass heute aus der Gemeinde Mudau im Landkreis Neckar-Odenwald drei tote Schafe gemeldet wurde. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Die Kollegen der Forstlichen Versuchs und Forschungsanstalt (FVA) haben das Tier zur weiteren Untersuchung an das CVUA-Freiburg überstellt. Sobald das Ergebnis der Untersuchung vorliegt werden wir Sie darüber informieren.

Der Neckar-Odenwald-Kreis liegt außerhalb des Fördergebiets Wolfsprävention Schwarzwald.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Julian Sandrini

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 75
Biologische Vielfalt und Landnutzung; Artenmanagement
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Telefon: +49 711 126-2955

 

 


Wolfsnachweise in der Gemeinde Gernsbach im LK Rastatt und in der Gemeinde Schluchsee LK Breisgau-Hochschwarzwald

09.09.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben hat uns die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) über ein Fotofallenbild, von einem Woflsrüden, informiert, das am 09. August 2020 im Gebiet der Gemeinde Gernsbach im Landkreis Rastatt aufgenommen wurde und sehr wahrscheinlich GW852m zeigt. Darüber hinaus konnte ein ebenfalls in der Gemeinde Gernsbach gemachter Losungsfund vom 29. Juli 2020, nach der genetischen Analyse dem bekannten Wolfsrüden GW852m zugeordnet werden.

Ein in der Gemeinde Schluchsee, am 04.August 2020, gemachter Losungsfund wurde durch die genetisch Analyse als Wolfslosung identifiziert. Eine individuelle Zuordnung war in diesem Fall jedoch nicht möglich.

Die Fachleute der FVA gehen davon aus, dass dieser Nachweis dem territorialen Wolfsrüden GW1129m zuzuordnen ist.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Julian Sandrini

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 75
Biologische Vielfalt und Landnutzung; Artenmanagement
Kernerplatz 10
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Telefon: +49 711 126-2955

 

 


Wolfsnachweis bei St. Blasien, LK Waldshut am 12. August 2020

17.08.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben hat uns die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) über eine Sichtung mit Foto informiert, das am 12. August 2020 im Gebiet der Gemeinde St. Blasien im Landkreis Waldshut aufgenommen wurde. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Wolfsnachweis (C1).

Der Ort liegt im Aufenthaltsgebiet des Rüden GW1129m, so dass es die Kolleginnen und Kollegen der FVA für wahrscheinlich halten, dass es sich um dieses Individuum handelt.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Kärcher

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 75
Biologische Vielfalt und Landnutzung, Artenmanagement
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70182 Stuttgart
Telefon: +49 711 126-2964

 

 


Anpassung des Fördergebietes Wolfsprävention und Erweiterung auf den mittleren und südlichen Schwarzwald

02.08.2020

 

Nachdem sich der Wolfsrüde mit dem wissenschaftlichen Namen GW1129m im Südschwarzwald dauerhaft angesiedelt hat, informiert Sie das Umweltministerium mit diesem Schreiben über die heutige Ausweisung des neuen „Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald“. Die Gebietsabgrenzung sowie die berührten Städte und Gemeinden können den beiliegenden Übersichtskarten entnommen werden. In digitaler Form ist die Karte zudem über die Internetseite des Ministeriums für Umwelt, Klima
und Energiewirtschaft unter dem Pfad „Startseite > Umwelt & Natur > Naturschutz > Biologische Vielfalt > Artenschutz > Wolf > Hinweise Nutztierhalter“ abrufbar.

 

. lesen Sie hier das vollständige Informationsschreiben
Anlage 1 Karte Fördergebiet Wolfsprävention
Anlage 2 Karte altes und neues Fördergebiet Wolfsprävention
Anlage 3 Förderung von Präventionsmaßnahmen
Anlage 4 Aktuelle Informationen Wolfsmanagement

 


Neues Fördergebiet Wolfsprävention steht fest

22.07.2020

 

Umweltminister Franz Untersteller: „Mit dem Fördergebiet schaffen wir Planungssicherheit und unterstützen Nutztierhalterinnen und -halter beim Herdenschutz.“

Das Umweltministerium hat die Grenzen des neuen Fördergebiets Wolfsprävention festgelegt. Künftig
wird das Gebiet den gesamten Naturraum Schwarzwald umfassen. Das heißt der nördlichste Punkt ist
Ettlingen, der südlichste Bad Säckingen. Im Westen wird das Gebiet von der B 3 begrenzt, im Osten von der A 81. Die scharfe Grenzziehung erfolgt in den nächsten Tagen, im Anschluss daran wird das neue Fördergebiet offiziell ausgewiesen.

 

lesen Sie hier die vollständige Mitteilung

 


Förderung von Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch den Wolf

16.07.2020

 

Dieses Schreiben löst das Schreiben vom 25.05.2018 „Förderung von Präventionsmaßnahmen
zum Schutz vor Schäden durch den Wolf“ ab. Im Folgenden sind Grundlagen und Inhalte zur Förderung von Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch den Wolf aufgeführt, die in einem von der obersten Naturschutzbehörde ausgewiesenen Fördergebiet Wolfsprävention umgesetzt werden können. Das Fördergebiet Wolfsprävention ist auf der Homepage der obersten Naturschutzverwaltung in aktueller Fassung einsehbar.

 

lesen Sie hier den vollständigen Erlass

 


Wolfssichtung bei Limbach LK Neckar-Odenwald

01.07.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben hat uns die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) über Fotos informiert, die am 29. Juni 2020 bei Limbach im Neckar-Odenwald-Kreis aufgenommen wurden. Die Bilder zeigt nach Einschätzung der FVA eindeutig einen Wolf (C1). FVA und Umweltministerium bitten um erhöhte Aufmerksamkeit, Beobachtungen sollten unverzüglich an die FVA gemeldet werden.

Der Neckar-Odenwald-Kreis liegt außerhalb der Förderkulisse Wolfsprävention im Nordschwarzwald.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen

Julian Sandrini

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 75
Biologische Vielfalt und Landnutzung; Artenmanagement
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart
Telefon: +49 711 126-2955

 

 


Wolfsnachweise u.a. GW1129m bei Schluchsee, bei Bräunlingen, Gemeinde St. Blasien

30.06.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die FVA hat uns heute darüber informiert, dass das Ergebnis der genetischen Untersuchung des Senckenberg Institutes des Losungsfundes vom 31. Mai 2020, Gemeinde Schluchsee, LK Breisgau-Hochschwarzwald vorliegt.

Die Untersuchung weist erneut den männlichen Wolf GW1129m, Haplotyp HW02, in Baden-Württemberg nach. Das Individuum wurde in Baden-Württemberg erstmals am 27.11.2019 bei Grafenhausen, LK Waldshut genetisch nachgewiesen und wird somit nach nun einem halben Jahr in der Region als territoriales Einzeltier eingestuft. Es handelt sich somit um den zweiten territorialen Wolf in Baden-Württemberg. Das Individuum stammt – ebenso wie der erste im Nordschwarzwald residente Wolf – aus dem Rudel Schneverdingen aus Niedersachen.

Das Umweltministerium wird daher nun zeitnah auch im Südschwarzwald eine Förderkulisse ausweisen.

Ferner wurden das UM von der FVA über Losungsfunde von GW1129m bei:
Bräunlingen im LK Schwarzwald-Baar vom 18. Mai 2020,
bei der Gemeinde Schluchsee im LK Breisgau Hochschwarzwald vom 26. April 2020,
und bei St-Blasien im LK Waldshut vom 22. April 2020 informiert.

Bei einem weiteren Losungsfund bei der Gemeinde Schluchsee im LK Breisgau-Hochschwarzwald vom 28. Mai 2020 konnte ein Wolf bestätigt werden, eine Individualisierung war allerdings nicht möglich.

Das Umweltministerium informiert die betreffende Gemeinde, den betreffenden Landkreis und die daran angrenzenden Landkreise über den Sachverhalt, die FVA informiert die örtlichen Wildtierbeauftragten.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) zu melden.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Schweizer

 

 


Vermutlich Nachweis eines Wolfes in der Gemeinde Crailsheim im Landkreis Schwäbisch Hall

08.06.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft heute darüber informiert, dass sich möglicherweise ein Wolf im LK Schwäbisch Hall aufhält oder aufgehalten hat. Am 5. Juni 2020 wurde der FVA ein Fotofallenbild vom 24. Mai 2020 aus der Gemeinde Frankenhardt im LK Schwäbisch Hall mit Verdacht auf einen Wolf gemeldet. Die Experten der FVA halten es für sehr wahrscheinlich, dass auf den Fotos ein Wolf zu sehen ist. Aufgrund der Bildqualität lässt sich jedoch keine gesicherte Aussage treffen.

Das Umweltministerium informiert die betreffende Gemeinde, den betreffenden Landkreis und die daran angrenzenden Landkreise über den Sachverhalt, die FVA informiert die örtlichen Wildtierbeauftragten.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) zu melden.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Julian Sandrini

 

 


Wolfsnachweis bei Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) und bei Enzklösterle im LK Calw

20.05.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben hat uns die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) über ein Video informiert, das am 17. Mai 2020 bei Vöhrenbach im Schwarzwald-Baar-Kreis aufgenommen wurde. Das Video zeigt nach Einschätzung der FVA eindeutig einen Wolf (C1).

Anhand von Bildern und Videos ist es grundsätzlich nicht möglich das Individuum zu bestimmen. Insofern lässt sich auch nicht sagen, ob das Video den Wolf GW1129m zeigt, der Ende November 2019 bei Grafenhausen und Anfang April 2020 bei Schluchsee nachgewiesen wurde, oder ob es sich um ein anderes Tier handelt.

Außerdem hat uns die FVA über ein Fotofallenbild informiert, das am 10. Mai 2020 bei Enzklösterle im Landkreis Calw aufgenommen wurde. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Wolfsnachweis (C1) und gehen davon aus, dass es sich um den bekannten Wolfsrüden GW852m handelt, der sich seit über 2 Jahren im Nordschwarzwald aufhält.

Das Umweltministerium informiert die betreffende Gemeinde, den betreffenden Landkreis und die daran angrenzenden Landkreise über den Sachverhalt, die FVA informiert die örtlichen Wildtierbeauftragten.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) zu melden.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Schweizer

 

 


Nutztierriss Münstertal und Losungsfunde Schluchsee - Ergebnisse der genetische Untersuchung

07.05.2020

 

Soeben hat uns die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) über das Ergebnis der genetischen Analyse der Rissabstriche, die am 18.04.2020 in der Gemeinde Münstertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald an zwei gerissenen Ziegen genommen wurden, informiert.

Zwischenzeitlich steht fest, dass die Ziegen von einem Wolf gerissen wurden. Die Untersuchungen haben als Verursacher den am Institut Senckenberg bisher noch nicht erfassten männlichen Wolf GW1591m mit dem Haplotyp HW22 ergeben. Der Haplotyp HW22 ist in der Alpenpopulation weit verbreitet. Im wissenschaftlichen Austausch mit den Nachbarländern wird derzeit versucht die Herkunft von GW1591m bzw. seine mögliche Wanderroute zu ermitteln. Ob sich das Tier noch weiter in der Region im Südschwarzwald aufhält oder bereits weitergezogen ist, ist nicht bekannt.

Darüber hinaus sind jetzt auch die Untersuchungen der beiden Losungen, die am 04. April 2020 in der Gemeinde Schluchsee (ebenfalls Breisgau-Hochschwarzwald) gefunden wurden, abgeschlossen. Beide Losungen stammen von dem Wolfsrüden GW1129m, der bereits am 27. November 2019 in der Gemeinde Grafenhausen über einen Losungsfund nachgewiesen wurde. Dieser Wolf mit dem Haplotyp HW02 stammt aus dem Schneverdinger Rudel in Niedersachsen.

Das Umweltministerium informiert die betreffende Gemeinde, den betreffenden Landkreis und die daran angrenzenden Landkreise über den Sachverhalt, die FVA informiert die örtlichen Wildtierbeauftragten.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) zu melden.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Schweizer

 

 


Vermutlich Nachweis eines Wolfes in der Gemeinde Wald im Landkreis Sigmaringen

09.04.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Umweltministerium heute darüber informiert, dass in einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Wald im Landkreis Sigmaringen möglicherweise ein Wolf gesehen wurde. Die Person, die der FVA die Beobachtung gemeldet hat, konnte das Tier gestern (08.04.2020) am späten Abend fotografieren. Die Experten der FVA halten es für sehr wahrscheinlich, dass auf den Fotos ein Wolf zu sehen ist. Aufgrund der Bildqualität lässt sich jedoch keine gesicherte Aussage treffen.

Das Tier zeigte ein für Wildtiere typisches Verhalten. Auch bei Wölfen gehört es zum normalen Verhalten, dass sie gelegentlich auch tagsüber in Sichtweite von bewohnten Gebäuden entlanglaufen oder nachts dann und wann Dörfer durchqueren oder am Dorfrand nach Nahrung suchen. Ob sich das Tier noch in der Region aufhält, oder bereits eine größere Streck zurückgelegt hat, ist nicht bekannt.

Das Umweltministerium informiert die betreffende Gemeinde, den betreffenden Landkreis und die daran angrenzenden Landkreise über den Sachverhalt, die FVA informiert die örtlichen Wildtierbeauftragten.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) zu melden.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Schweizer

 

 


Informationen aktuelle Wolfsnachweise Nordschwarzwald

02.03.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Teilnehmenden der AG Luchs und Wolf,

Vor Kurzem informierten wir Sie über zwei Nutztierrissmeldungen aus der Gemeinde Forbach im Landkreis Rastatt. Jeweils am 12. und am 18.02. wurde eine tote Ziege mit Wolfsrissverdacht dokumentiert.
Die Ergebnisse der genetischen Analyse vom Senckenberg Institut bestätigen nun, dass beide Ziegen von einem Wolf gerissen wurden.
Ob es sich bei diesem Wolf um den Rüden GW852m handelt, werden weitergehende Analysen zeigen.

Weiterhin wurde der FVA ein Wildschwein (Frischling) mit Verdacht auf Wolfsriss gemeldet. Der Frischling wurde am 24.01. in der Gemeinde Bad Wildbad, Landkreis Calw aufgefunden und beprobt.
Die genetische Untersuchung des Rissabstriches wies den Wolfsrüden GW852m nach.

Viele Grüße,

Felix Böcker

 

 


Wolfsnachweis bei Rottenburg im Landkreis Tübingen

26.02.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben hat uns die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) über Videoaufnahmen einer Fotofalle informiert, die am 24. Februar 2020 bei Rottenburg im Landkreis Tübingen entstanden sind. Die Fachleute der FVA beurteilen die Aufnahmen als eindeutigen Wolfsnachweis (C1).

Die FVA hat darauf hingewiesen, dass die Datumsanzeige der Fotofalle nicht korrekt eingestellt war (25.10.2019). Die Aufnahmen mit der Datumsanzeige 25.10.2019 kursieren zum Teil bereits in den sozialen Netzwerken.

Das Umweltministerium informiert die betreffende Gemeinde, den betreffenden Landkreis und die daran angrenzenden Landkreise über den Sachverhalt. Die FVA informiert die örtlichen Wildtierbeauftragten.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) zu melden.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Schweizer

 

 


Nutztierriss mit Wolfsverdacht am 12.02.20 in der Gemeinde Forbach, LK Rastatt

16.02.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium soeben darüber informiert, dass am Mittwochabend (12.02.2020) in der Gemeinde Forbach im Landkreis Rastatt eine tote Ziege gefunden wurden. Insgesamt halten es die Kolleginnen und Kollegen der FVA für wahrscheinlich, dass die Ziege von einem Wolf gerissen wurde. Der zuständige Wildtierbeauftragte dokumentierte den Riss und sicherte Proben für die Untersuchung noch am selben Abend. Die Ziege wird an die CVUA in Freiburg gebracht, um die Todesursache weiter zu untersuchen. Darüber hinaus werden Proben für genetische Untersuchungen an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Sobald uns die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen, werden wir Sie darüber informieren.

Zaunsituation:

Der vorhandene Litzenzaun wurde anhand des Zaunprotokolls von der FVA unter Einbeziehung des Tierhalters begutachtet.

An der Zäunung wurden noch Mängel bezüglich der Erfüllung des Grundschutzes festgestellt. Zwar entsprachen sowohl die gemessene Stromspannung und die Erdung als auch die Zaunhöhe und Litzenanzahl den Vorgaben des Grundschutzes (Ausnahme siehe unten).

Es wurden jedoch mehrere Stellen festgestellt, an denen ein Eindringen für einen Wolf problemlos möglich ist: An einzelnen Zaunabschnitten war der Abstand vom Boden bis zur untersten Litze deutlich zu groß. Zudem waren durch Trockenmauern an verschiedenen Stellen Einsprungmöglichkeiten vorhanden. Die Zäunung entsprach daher insgesamt nicht dem für eine Ausgleichzahlung erforderlichen Grundschutz.
Darüber hinaus waren durch noch nicht komplett behobene Sturmschäden weitere Zugangsmöglichkeiten entstanden, die aber für die Beurteilung des Grundschutzes nicht ausschlaggebend waren.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/).


Mit freundlichen Grüßen

Julian Sandrini



Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Referat 75
Biologische Vielfalt und Landnutzung; Artenmanagement
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart
Telefon: +49 711 126-2955

E-Mail: julian.sandrini@um.bwl.de
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Ergebnis der genetischen Untersuchung des Senckenberg Institutes einer Wolfslosung aus dem Südschwarzwald

11.02.2020

 

Die Losung, die am 27.11.2019, Gemeinde Grafenhausen, LK Waldshut, gefunden wurde, konnte nach ersten Analyseschritten (Wolf C1, bereits kommuniziert) einem Wolf zugeordnet werden.
Es wurde nun der männliche Wolf GW1129m nachgewiesen, der aus dem Schneverdinger Rudel, Niedersachsen stammt. Dort wurde das Individuum erstmals am 17.01.2019 nachgewiesen.

Derzeit handelt es sich bei diesem Nachweis um den einzigen in Baden-Württemberg, der sich diesem Individuum sicher zuordnen lässt. Bei anderen Nach- und Hinweisen der Region ist nicht bekannt, ob es sich um dasselbe Tier handelt. Eine sichere Zuordnung ist nur über genetische Nachweise möglich. Ob sich das Tier nach wie vor in der Region aufhält oder ob es weitergewandert ist, ist nicht bekannt.

 

 


Hin- und Nachweise zum Wolf in Baden-Württemberg (Nordschwarzwald, Odenwald)

11.02.2020

 

Nordschwarzwald
Die am 24.01.2020 von einem Wolf gerissenen Schafe, Gemeinde Bad Wildbad, LK Calw, können nach abgeschlossener genetischer Untersuchung dem Wolfsrüden GW852m zugeordnet werden. Dieses Individuum wird seit dem Jahr 2017 regelmäßig im Nordschwarzwald nachgewiesen.
Auch ein Losungsfund vom 18.01.2020 im LK Rastatt, Gemeinde Gernsbach, kann über die genetische Untersuchung dem Wolf GW852m zugeordnet werden.

Odenwald
in den vergangenen Wochen mehrten sich unbestätigte Wolfshinweise im Norden Baden-Württembergs (LK Neckar-Odenwald und LK Rhein-Neckar). U.a. wurde am 24.01.2020, Gemeinde Buchen (Odenwald), ein Fotofallenbild eines Tieres aufgenommen, bei dem es sich um einen Wolf handeln könnte (C3). Diese Meldung erreichte den zuständigen Wildtierbeauftragten und die FVA diese Woche. Der letzte bestätigte Nachweis aus dieser Region ist ein bereits kommuniziertes Fotofallenbild bei Gemeinde Sinsheim, LK Rhein-Neckar, vom 25.12.2019. Nähere Information über den Zusammenhang dieser Meldungen und die Anwesenheit oder den Verbleib eines Wolfes aus dieser Region sind derzeit nicht bekannt.

 

 


Aktuelle Luchshinweise

28.01.2020

 

Nordschwarzwald:
Nachdem uns ein Fotofallenbild aus der Region bei Bad Rippoldsau, LK Freudenstadt, gemeldet wurde, folgten weitere Fotofallennachweis aus dem Landkreis Rastatt. Über das Individuum liegen aktuell keine weiteren Informationen (Geschlecht, Herkunft, Alter) vor. Es handelt sich bei dem Luchs um keines der uns bisher bekannten Individuen.

27.10.2019, Bad Rippoldsau, LK Freudenstadt, Fotofallenbild, C1
12.12.2019, Weisenbach, LK Rastatt, Fotofallenbild, C1
16.12.2019, Forbach, LK Rastatt, Fotofallenbild, C1
20.12.2019, Weisenbach, LK Rastatt, Fotofallenbild, C1

Region Bodensee:
Aus den vergangenen Tagen erreichten uns mehrere Luchsnachweise aus dem LK Konstanz am Bodensee. Über den Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz konnten die Bilder der Beobachtung vom 23.01. einem jungen, männlichen Luchs (Jahrgang 2019) aus der Nordostschweiz zugeordnet werden („B723“).
20.01.2020, Moos, LK Konstanz, Fotofallenbild, C1
22.01.2020, Gaienhofen, LK Konstanz, Fotofallenbild, C1
23.01.2020, Öhningen, LK Konstanz, Sichtung (Foto), C1

Quelle:
FVA

 

 


Nutztierriss bei Bad Wildbad, Landkreis Calw

27.01.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

sieben Schafe sind gestern beim Angriff eines Hundes oder Wolfs in der Gemeinde Bad Wildbad (Landkreis Calw) getötet worden. Die toten Tiere wurden außerhalb der Koppel aufgefunden. Ein Teil der Tiere ist wahrscheinlich ertrunken und wurde im Flussbett der Enz gefunden. Ein achtes Schaf wird vermisst. Die Fachleute von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg waren bereits vor Ort und haben DNA-Spuren gesichert. Die Tiere gehörten zu einer Herde von insgesamt 26 Schafen. Ob es sich bei dem Angreifer um den Wolfsrüden GW852m handelt, der im Nordschwarzwald schon häufiger Nutztiere gerissen hat, lässt sich erst nach der Analyse der DNA-Spuren sagen. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie informieren.

Bad Wildbad befindet sich in der so genannten „Förderkulisse Wolfsprävention“. Das heißt, in diesem Gebiet bekommen Nutztierhalterinnen und -halter finanzielle Unterstützung vom Land, um ihre Herden vor Wolfsangriffen zu schützen. Im Gegenzug werden sie aber nur dann für gerissene Tiere entschädigt, wenn ein ausreichender Grundschutz gegen Angriffe bestand. Ob alle Vorgaben des Grundschutzes erfüllt waren wird derzeit noch geklärt. Der Zaun war laut Aussage des Tierhalters teilweise umgedrückt.

Das Umweltministerium informiert die betreffende Gemeinde, den betreffenden Landkreis und die daran angrenzenden Landkreise über den Sachverhalt, die FVA informiert die örtlichen Wildtierbeauftragten.

Bitte benachrichtigen Sie Ihre Verbandsmitglieder und bitten Sie diese, dass Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf oder Risse umgehend der FVA (0761/4018-274) gemeldet werden sollten.

Mit freundlichen Grüßen
Julian Sandrini

 

 


Bitte um erhöhte Aufmerksamkeit im Rhein-Neckar-Kreis

03.01.2020

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft heute darüber informiert, dass sich möglicherweise ein Wolf im Rhein-Neckar-Kreis aufhält oder aufgehalten hat. Am 31. Dezember 2019 wurde der FVA ein Fotofallenbild vom 25. Dezember 2019 aus dem Rhein-Neckar-Kreis bei Sinsheim mit Verdacht auf einen Wolf gemeldet. Die abschließende Verifizierung der Meldung steht noch aus, die Experten der FVA gehen bei dem abgebildeten Tier auf dem Fotofallenbild von einem Wolf aus.

Wir bitten daher um erhöhte Aufmerksamkeit in der Region. Beobachtungen, bei denen der Verdacht auf einen Wolf besteht, sollten möglichst rasch an die FVA gemeldet werden. Unter der Telefonnummer 0761/4018-274 können Meldungen jederzeit übermittelt werden. Wir bitten Sie, Ihre Verbandsmitglieder darüber zu informieren.

Die FVA hat die örtlichen Wildtierbeauftragten über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten.

Kommt es zu Übergriffen auf Nutztiere, so können bei unzureichendem Herdenschutz kurzfristig über die FVA die vom Umweltministerium zum Verleih bereitge-stellten Notfall-Zaunsets bzw. Flatterband mit Stangen für 1,2 m Höhe angefragt werden (Tel.: 0761/4018-274).

 

 


Aktueller Wolfsverdacht Südschwarzwald

28.11.2019

 

Aktuell sind bei der FVA vermehrt plausible Wolfshinweise aus dem Südschwarzwald eingegangen.
Zuletzt erreichten uns ein Losungsfund vom 07.10. (Gemeinde Bonndorf im Schwarzwald, C3 – wahrscheinlich) und ein Fotofallenbild vom 16.11. (Gemeinde Grafenhausen, C3 – wahrscheinlich). Das Fotofallenbild zeigt das Tier nur von hinten, so dass eine sichere Unterscheidung zwischen Wolf und wolfsähnlichem Hund nicht möglich ist.

Uns liegt außerdem ein Losungsfund von heute vor (Gemeinde Grafenhausen, C3 - wahrscheinlich), der nun am Senckenberg Institut genetisch untersucht werden wird.

Auf Grund dieser Hinweise halten wir es für möglich, dass sich aktuell ein Wolf im Südschwarzwald aufhält.

gez.
Felix Böcker
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt
Baden-Württemberg

 

 


Nutztierriss bei Oppenau, Ortenaukreis

06.11.2019

 

Der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) wurde gestern Abend ein Nutztierriss aus der Gemeinde Oppenau im Ortenaukreis gemeldet. Zwei Schafe wurden tot aufgefunden, ein weiteres war schwer verletzt und musste getötet wer-den. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung wurden Rissab-striche an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie informieren.

 

06.11.2019 Nutztierriss Oppenau Ortenaukreis Ergebnis
29.10.2019 Nutztierriss Oppenau Ortenaukreis

 


Nutztierriss bei Forbach, Landkreis Rastatt

30.10.2019

 

Zwei Risse innerhalb 24 Std.
Lesen Sie die Mitteilungen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA).

 

18.10.2019 Tote Schafe Rissverdacht Forbach
19.10.2019 Nutztierriss Forbach RA
30.10.2019 Nutztierriss bForbach RA Ergebnis

 


Neuweiler Landkreis Calw – Wolfsnachweis

18.09.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Umweltministerium gestern über ein am 11. September 2019 von einer Fotofalle bei Neuweiler (Landkreis Calw) aufgenommenes Bild informiert. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Nachweis für einen Wolf (C1).

 

lesen Sie hier die vollständige Meldung

 


Bundesprogramm Wolf – Antragsfrist verlängert bis zum 10. Oktober 2019 und Anhebung der Grenzziehung auf 60 ha

18.09.2019

 

Die eingestellten Mittel für das Bundesprogramm Wolf in Höhe von 1,05 Mio. € wurden bis Antragsende am 31. August 2019 lediglich zu ca. ¼ ausgeschöpft.

Die VDL hatte sich dafür eingesetzt, dass die nicht abgerufenen Mittel nicht verloren gehen.

Das BEML hat auf Empfehlung der VDL die Antragsfrist bis zum 10. Oktober verlängert und die ha-Grenze von 40 auf weniger als 60 ha angehoben.

Anbei die Anlage Erste Richtlinie zur Änderung der Richtlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Förderung der Wanderschäfer für Maßnahmen zum Schutz der Herde vor dem Wolf vom 10. Juli 2019 die am 16. September 2019 in Kraft tritt.

Damit können Wanderschäfer mit mind. 200 Mutterschafen und weniger als 60 ha Fläche, die mit ihren Herden durch Wolfs- und Wolfspräventionsgebiete ziehen, ab 16. September bis 10. Oktober 2019 eine Förderung für Maßnahmen zum Schutz vor dem Wolf beantragen. Die Abwicklung und Umsetzung der Förderrichtlinie erfolgt wiederum durch die Bundesanstalt für Landschaft und Ernährung (BLE). Die Freischaltung und Möglichkeit zum Herunterladen der Antragsunterlagen kann ab diesem Zeitpunkt auf der BLE Website unter www.ble.de/Bundesprogramm_Wolf erfolgen.

Die nach dem 16. September 2019 eingehenden Anträge werden nach Eingangsdatum bewilligt bis die verfügbaren Haushaltsmittel erschöpft sind….

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen
Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V.
Anette Wohlfarth

 

Bundesprogramm Wolf (PFD)
Bundesprogramm Wolf, Änderung (PDF)

 


Gernsbach Landkreis Rastatt – Wolfsnachweis

09.09.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft heute über das Ergebnis der genetischen Analyse einer am 23. Juli 2019 bei Gernsbach im Landkreis Rastatt gefundenen Losung informiert.

 

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Bad Wildbad Landkreis Calw – Wolfsnachweis

29.08.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Umweltministerium heute über ein am 31. Juli 2019 von einer Fotofalle bei Bad Wildbad (Landkreis Calw) aufgenommenes Bild informiert. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Nachweis für einen Wolf (C1).

 

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Wolfsnachweis Breisgau-Hochschwarzwald

05.08.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute darüber informiert, dass ihr Ende März 2019 von einer Privatperson ein Haarfund an einer Fährte mit Luchsverdacht aus der Gemeinde Münstertal (Breisgau-Hochschwarzwald), gemeldet wurde. Das Funddatum 7. März 2019 lag zum Zeit-punkt der Meldung bereits mehrere Wochen zurück. Die wenigen Bilder der Fährte ließen keinen Rückschluss auf den Verursacher zu, weswegen das Haar zur Untersu-chung an das Senckenberg Institut geschickt wurde.

 

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Feldberg, Breisgau-Hochschwarzwald – Wolfsnachweis

01.08.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute über zwei Fotofallenbilder informiert, die am 24. Juli 2019 im Gebiet der Gemeinde Feldberg im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald aufgenommen wurden. Die Fachleute der FVA beurteilen die Bilder als eindeutigen Nachweis (C1).

 

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Wolfsnachweis bei Hinterzarten (Breisgau-Hochschwarzwald)

26.07.2019

 

In der Nähe von Hinterzarten ist Anfang Juni ein Wolf in eine Fotofalle geraten. Das Bild, das den Experten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) am 10. Juli übermittelt wurde, wird jetzt nach eingehender Prü-fung als so genannter C1-Nachweis eingestuft. C1-Nachweise sind zweifelsfreie Nachweise.

 

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Böhmenkirch / Bartholomä – Ergebnis genetische Analyse

06.07.2019

 

Am 26. April 2019 haben wir Sie darüber informiert, dass am 22. April in Steinheim am Albuch (Landkreis Heidenheim) sowie am 23. April im wenige Kilometer entfernten Bartholomä (Ostalbkreis) Fotofallenbilder aufgenommen wurden, die einen Wolf zeigen. In diesem Zusammenhang konnte die FVA am 25. April 2019 in Böhmen-kirch (Landkreis Göppingen) eine Losungsprobe nehmen. Außerdem konnte am 23. April bei Bartholomä (Ostalbkreis) an einem gerissenen Reh eine Probe genommen werden. Beide Proben wurden zur genetischen Analyse an das Senckenberg Institut geschickt.

 

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Wolfsverdacht Hinterzarten

09.06.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute über ein en Wolfsverdacht im Raum Hinterzarten (Kreis Breisgau Hochschwarzwald) infor miert. Bei einer Sichtung am 6.Juni 2019 konnten Bilder eines hundeähnlichen Tieres gemacht werden. Die Experten der FVA halten es nach derzeitigem Ke nntnisstand für möglich, dass auf den Foto s ein Wolf zu sehen ist. Wegen der schlech ten Bildqualität lässt sich aber keine gesicherte Aussage treffen. Die FVA wird den Vorgang weiter untersuchen und hi erzu auch vor Ort noch nach wei teren Spuren suchen, um dem Verdacht nachgehen zu können.

 

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Rotwildriss bei Enzklösterle – LK Calw 05.05.2019

29.05.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft heute darüber informiert, dass die vom Senckenberg-Institut durchgeführte Analyse des Rissabstriches der am 05.Mai 2019 aufgefundenen gerissenen Hirschkuh bei Enzklösterle (Landkreis Calw) den residenten Wolf (GW852m) als Verursacher nachgewiesen hat.

 

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Schaf von Wolf gerissen - Bad Wildbad 07.05.2019

23.05.2019

 

Am 07.Mai 2019 haben wir Sie darüber informiert, dass am Dienstag (07.05.) ein Schafhalter in Bad Wildbad im Landkreis Calw ein totes Schaf aufgefunden hat. Ein Lamm war verschwunden. Die genetische Untersuchung des Senckenberg-Instituts hat ergeben, dass das Schaf von dem im Schwarzwald residenten Wolf (GW852m) gerissen wurden und bestätigt damit die Einschätzung der Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA).

 

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Beuron Landkreis Sigmaringen – Wolfsnachweis

20.05.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute über ein am 11. Mai 2019 von einer Fotofalle bei Beuron (Landkreis Sigmaringen) aufgenommenes Bild informiert. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Nachweis für einen Wolf (C1).

 

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Nutztierriss bei Bad Wildbad, Landkreis Calw

08.05.2019

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) heute Abend (07.05.2019) ein Nutztierriss aus Bad Wildbad am Sommerberg im Landkreis Calw gemeldet wurde. Gefunden wurde ein totes Schaf, ein Lamm ist verschwunden. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung werden. Rissabstriche an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie entsprechend informieren.

 

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Wildtierriss Bartholomä und Enzklösterle

08.05.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft heute darüber informiert, dass am 05. Mai 2019 ein Reh bei Bartholomä im Ostalbkreis gerissen wurde. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung werden Rissabstriche an das For-schungsinstitut Senckenberg geschickt.

 

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Bühl Landkreis Rastatt – Wolfsnachweis

30.04.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umwelt-ministerium heute über ein am 19. April 2019 von einer Fotofalle bei Bühl (Land-kreis Rastatt) aufgenommenes Bild informiert. Die Fachleute der FVA beurteilen das Bild als eindeutigen Nachweis für einen Wolf (C1).

 

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Steinheim am Albuch - Wolfsverdacht bestätigt

27.04.2019

 

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) hat das Umweltministerium heute (26.04.) darüber informiert, dass sich der am 24. April mitgeteilte Wolfsverdacht aus dem Landkreis Heidenheim bestätigt hat.

 

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Wolfsnachweis Gernsbach

19.04.2019

 

Die Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat dem Ministerium für Umwelt Klima und Energiewirtschaft heute mitgeteilt, dass ein am 29. März 2019 mit einer Fotofalle in Gernsbach im Landkreis Rastatt aufgenommenes Bild eindeutig einen Wolf zeigt.

 

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Überfahrenes Tier im Hohenlohekreis als Wolf identifiziert

01.03.2019

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass es sich bei dem am 18.02.2019 auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen der Anschlussstelle Öhringen und Neuenstein (Hohenlohekreis) überfahrenen Tier um einen Wolf gehandelt hat.

 

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Totfund eines hundeartigen Tiers im Hohenlohekreis und Nutztierriss im Ortenaukreis

19.02.2019

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass am 18.02.2019 auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen der Anschlussstelle Öhringen und Neuenstein (Hohenlohekreis) ein überfahrenes hundeartiges Tier aufgefunden wurde. Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) halten es für wahrscheinlich, dass es sich bei dem toten Tier um einen Wolf handelt. Zur genetischen Untersuchung werden Proben an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Die Stelle liegt etwa 40 Kilometer Luftlinie entfernt von den Orten im Neckar-Odenwald-Kreis, in denen am vergangenen Wochenende ein Wolf gesichtet wurde.

 

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Wolfs-Nachweis im Neckar-Odenwald-Kreis

18.02.2019

 

Bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt FVA sind am Wochenende mehrere Meldungen über Wolfssichtungen und Wolfsspuren eingegangen. Die Meldungen kamen aus der Nähe von Schwarzach, Binau, Neckargerach und Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis. Unter anderem liegen der FVA Videoauf-zeichnungen vor sowie ein paar wenige Haare, die möglicherweise von einem Wolf stammen.

 

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Nutztierriss bei Wolfach – Ortenaukreis 22.01.2019

01.02.2019

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie über das Er-gebnis der genetischen Analyse der Rissabstriche informieren, die am 22.01.2019 in der Gemeinde Wolfach im Ortenaukreis an einem gerissenen Schaf genommen wurden.

 

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Korrektur: Ergebnis einer am 30.09.2018 bei Forbach aufgefundenen Wolfslosung

28.12.2018

 

Das Senckenberg-Institut hat das Umweltministerium heute (21.12.) darüber informiert, am 10. Dezember ein falsches Ergebnis der genetischen Untersuchung einer Kotprobe vom 30. September aus Forbach mitgeteilt zu haben. Tatsächlich stammt die Losung dem Senckenberg-Institut zufolge von dem im Nordschwarz-wald bereits bekannten Tier mit der offiziellen Bezeichnung GW852m.

 

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Genetische Untersuchung belegt zweiten Wolf im Nordschwarzwald

11.12.2018

 

Keine Hinweise auf Geschlecht und Verbleib

Das Senckenberg-Institut hat das Ergebnis der Untersuchung einer Kotprobe bekannt gegeben, die am 30. September in Forbach gefunden wurde. Demnach hat sich zumindest vor gut zwei Monaten ein zweiter Wolf neben dem schon bekannten Tier mit der offiziellen Bezeichnung GW852m im Nordschwarzwald aufgehalten.

 

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Wolfsnachweis bei Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt

06.12.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) zwei Bilderserien mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Baiersbronn, Landkreis Freudensadt übermittelt wurden. Die Bilder stammen aus zwei Wildkameras und wurden am 24.11.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet die beiden Bilderserien als C1-Nachweise für einen Wolf. Diese Nachweise werden in die Tabelle der Wolfsnachweise auf der Internetseite des Umweltministeriums eingestellt.

 

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Wolfsnachweis bei Forbach/RA

04.12.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) ein Bild mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Forbach, Landkreis Rastatt übermittelt wurde. Das Bild stammt aus einer Wildkamera und wurde am 22.11.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet das Foto als C1-Nachweis für einen Wolf. Dieser Nachweis wird in die Tabelle der Wolfsnachweise auf der Internetseite des Umweltministeriums eingestellt.

 

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Schafhalter sehen Wolfsvermehrung mit großer Sorge

26.11.2018

 

Pressemitteilung
Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V.
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft, Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin


Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) sieht in den vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlichten Zahlen einen Grund zu gesteigerter Sorge vor weiteren Wolfsübergriffen. Nicht nur die auf 73 gestiegene Zahl der Wolfsrudel gebe dazu Anlass. Auch die 30 bestätigten Wolfspaare lassen eine erhebliche Populationssteigerung der Wolfsvorkommen in nächster Zukunft befürchten.

 

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Pressemitteilung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V. (VDL)

21.10.2018

 

Schafzüchter und –halterverband begrüßt Bundesratsinitiative zum Wolf

Die Vereinigung der Deutschen Landesschafzuchtverbände (VDL) sieht in dem Antrag der Länder Niedersachsen, Sachsen und Brandenburg einen guten Vorstoß, in der konkrete Anliegen deutlich benannt werden. Die VDL erkennt darin viele Forderungen wieder, die von den Schafhaltern bereits seit Jahren erhoben werden.

Ein wichtiger Punkt sei die Aufforderung an die Bundesregierung, endlich das Bundesnaturschutzgesetz an das anzupassen, was die FFH-Richtlinie bereits ermöglicht. Damit käme man zumindest schon mal einen Schritt weiter.

 

lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

 


Wolfssichtung bei Forbach/RA

25.09.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) ein Bild mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Forbach, Lkr. RA übermittelt wurde, das aus einer Wildkamera stammt. Das Bild selbst wurde von der Wildkamera bereits am 21.09.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet das Foto in Abstimmung mit dem Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum Wolf (DBBW) als C1-Nachweis für einen Wolf. Dieser Nachweis wird in die Tabelle der Wolfsnachweise auf der Internetseite des Umweltministeriums eingestellt.

 

weiterlesen Wolfssichtung bei Forbach

 


Nutztierriss bei Gernsbach-Reichental, Lkr. RA – 07.09.2018

10.09.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) am 07.09.2018 ein Nutztierriss aus der Gemeinde Gernsbach (bei Reichental) im Landkreis Rastatt gemeldet wurde. Von einer Schafherde wurden zwei Tiere tot aufgefunden, ein drittes Tier verstarb später. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung wurden Rissabstriche an das Forschungsinstitut Senc-kenberg geschickt. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie entsprechend informieren.

 

weiterlesen Nutztierriss am 07.09.2018

 


Verletzte Pferde bei Simmersfeld

29.08.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) am 27.08.2018 zwei verletzte Pferd in der Gemeinde Simmersfeld im Landkreis Calw gemeldet wurden.

 

weiterlesen verletzte Pferde Simmersfeld

 


Nutztierriss bei Huzenbach – Baiersbronn 28.07.2018

06.08.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber in-formieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) am 28.07.2018 ein Nutztierriss aus der Gemeinde Baiersbronn (bei Huzenbach) im Landkreis Freudenstadt gemeldet wurde. Von einer Schafherde mit 20 Tieren wurden zwei Tiere tot aufgefunden, ein drittes Tier ist verschwunden. Ein Wolf kann als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung wurden Rissabstriche an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Sobald das Ergebnis der Analyse vorliegt werden wir Sie entsprechend informieren.

 

... weiterlesen Nutztierriss am 28.07.2018
Ergebnis der genetischen Analyse Nutztierriss am 28.07.2018

 


Wolfssichtung im Juni 2018

05.07.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) ein Video mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Simmersfeld, Lkr. CW übermittelt wurde, das bereits am 30.06.2018 von einer Privatperson aufgenommen wurde. Das Video zeigt nach Auskunft der FVA, die das Video in Abstimmung mit dem Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum Wolf (DBBW) ausgewertet hat, einen Wolf.

 

weiterlesen Wolfssichtung Juni 2018

 


Wolfssichtung bei Forbach/RA

12.06.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) ein Bild mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Forbach, Lkr. RA übermittelt wurde, das aus einer heute ausgelesenen Wildkamera stammt. Das Bild selbst wurde von der Wildkamera bereits am 09.06.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet das Foto in Abstimmung mit dem Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum Wolf (DBBW) als C1-Nachweis für einen Wolf.

 

weiterlesen Wolfssichtung bei Forbach

 


Wolfssichtung im Landkreis Donau-Ries/Bayern

05.06.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie über eine Mitteilung des bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) informieren, wonach am 21.04.2018 im östlichen Landkreis Donau-Ries/Bayern ein Wolf von einer Wild-kamera aufgenommen wurde. Das Bildmaterial wurde allerdings erst jetzt ausgelesen und dem Landesamt für Umwelt zur Auswertung übermittelt. Über den gegenwärtigen Aufenthaltsort des Wolfs ist nichts bekannt.

 

weiterlesen Wolfssichtung im grenznahmen Bereich Bayern

 


Rückkehr des Wolfes geht nur mit Akzeptanz und Regulierung

05.06.2018

 

Breites Verbändebündnis legt zur Umweltministerkonferenz Aktionsplan Wolf vor.

Die zunehmende Ausbreitung des Wolfes in Deutschland führt im ländlichen Raum zu wachsenden Konflikten und stellt gleichzeitig die Haltung von Weidetieren grundsätzlich in Frage. Anlässlich der Umweltministerkonferenz vom 6. bis 8. Juni 2018 in Bremen legt daher ein breites Bündnis von 18 Verbänden des ländlichen Raums - das Aktionsbündnis Forum Natur und die Verbände der Weidetierhalter - einen gemeinsamen Aktionsplan Wolf vor. Gemeinsam fordern die Verbände von den Umweltministern von Bund und Ländern, dass der Schutz des Menschen eindeutig Priorität vor der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland haben und die Weidetierhaltung flächendeckend möglich bleiben muss. Es sei nicht länger vertretbar, der Bevölkerung und den betroffenen Tierhaltern mit bewusst kleingerechneten Wolfsbeständen die realen Verhältnisse in Deutschland vorzuenthalten. Die Verbände gehen davon aus, dass in Deutschland im Jahr 2018 eine Wolfspopulation von über 1.000 Tieren lebe und die Population jährlich um über 30 Prozent exponentiell wachse.

 

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Aktionsplan Wolf des AFN Weidetierhalter vom 04.06.2018

 


Wolfsgebiet im Schwarzwald ausgewiesen

25.05.2018

 

Förderung von Präventionsmaßnahmen und Wolfsgebiet.
Siehe Anlage.

 

Förderung von Präventionsmaßnahmen und Wolfsgebiet

 


Anforderungen an Mindestschutz in Wolfsgebieten definiert

04.05.2018

 

Umweltstaatssekretär Andre Baumann und LSV-Geschäfts-führerin Anette Wohlfarth: „Herdenschutz muss klar geregelt, für Schäfereibetriebe machbar, finanzierbar und effektiv sein. Das ist unser gemeinsames Ziel.“

 

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Wolfsnachweis bei Beuron/SIG

26.02.2018

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, dass der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) heute ein Bild mit Wolfsverdacht aus der Gemeinde Beuron, Lkr. SIG übermittelt wurde, das aus einer heute ausgelesenen Wildkamera stammt. Das Bild selbst wurde von der Wildkamera bereits am 17.02.2018 aufgenommen. Die FVA bewertet das Foto in Abstimmung mit dem Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum
Wolf (DBBW) als C1-Nachweis für einen Wolf.

 

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Wolfsnachweis bei Rotwildrissen in der Umgebung von Freudenstadt

19.12.2017

 

Schreiben des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren,
dass als Verursacher des am Donnerstag, 30.11.2017 nördlich von Freudenstadt bei Simmersfeld und am Sonntag, 03.12.2017 südwestlich von Freudenstadt bei Bad Rippoldsau-Schapbach erfolgten Rotwildrisses ein Wolf bestätigt wurde. Für den Riss bei Bad Rippoldsau-Schapbach konnte dasselbe Tier aus dem Rudel Schneverdingen wie bei dem Riss von drei Schafen in der Nähe von Bad Wildbad bestätigt werden. Nach der Untersuchung durch Experten vor Ort wurde dieses Ergebnis durch eine genetische Analyse, die vom Senckenberg- Institut im Auftrag des Umweltministeriums durchgeführt wurde bestätigt. Für den Rotwildriss bei Simmersfeld war eine Individualisierung auf der Grundlage der gewonnenen Genproben bislang leider nicht möglich. Für beide Rotwildrisse konnte jedoch derselbe genetische Haplotyp wie bei dem Riss bei Bad Wildbad bestätigt werden. Vor diesem Hintergrund wird davon ausgegangen, dass es sich bei allen drei Rissvorfällen um denselben Wolf handelt.

 

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Wolfsnachweis bei Bad Wildbad, Lkr Calw

07.12.2017

 

Schreiben des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte Sie darüber informieren, das als Verursacher der am Sonntag 26.11.2017 bei Bad Wildbad gerissenen drei Schafe ein Wolf bestätigt wurde. Die genetische Analyse der an den Rissen genommenen Proben erfolgte durch das Senckenberg-Institut. Über den gegenwärtigen Aufenthalt des Wolfs ist nichts bekannt.

Es wurde jedoch am 04.12.2017 ein Stück Rehwild bei Herrenberg-Haslach von einem größeren hundeartigen Tier gerissen. In diesem Fall kann ein Wolf als Verursacher zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund wird empfohlen, geeignete Schutzmaßnahmen (Mindestschutz , vgl "Hinweise für Nutztierhalter" ) vorzunehmen.

Die FVA hat die örtlichen Wildtierbeauftragen über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten.

Sofern Nutztierrisse auftreten, können bei noch unzureichendem Schutz kutzfristig über die FVA die vom Umweltministerium bereitgestellten Notfall-Zaunsets ausgeliehen werden.(Tel 0761/4018-274)

 

 


Wolfsnachweis bei Widdern, Lkr. Heilbronn

24.10.2017

 

Bei den am Samstag, 07.10.2017 bei Widdern gerissenen drei Schafen wurde als Verursacher ein Wolf bestätigt. Die genetische Analyse der an den Rissen ge- nommenen Proben erfolgte durch das Senckenberg-Institut. Eine nähere Bestim- mung der Herkunft des Wolfes war bislang nicht möglich, wird aber mit einer zweiten so genannten Rückstellprobe nochmals versucht.

 

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Wolfssichtung am 04.07.2017 bei Breitnau

06.07.2017

 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft möchte darüber informieren, dass am 04.07.2017 in der Nähe von Breitnau (Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald) gegen 20.00 h ein Wolf beobachtet wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich hierbei um den bei Überlingen und Stockach beobachteten Wolf handelt. Der gegenwärtige Aufenthaltsort des Wolfs ist nicht bekannt.

 

lesen Sie hier die vollständige Mitteilung

 


Weidetiere konsequent vor dem Wolf schützen

08.05.2017

 

Gemeinsame Erklärung der Weidetierhalter
Die Ausbreitung des Wolfs in Deutschland sorgt für erhebliche Konflikte und Gefährdungen nicht nur für die Nutztierhaltung, sondern inzwischen auch für die ländliche Bevölkerung insgesamt. Deren Belange und Interessen werden aber bislang bei der Ausbreitung des Wolfs nur unzureichend berücksichtigt. Die flächendeckende Ausbreitung und das rasante Wachstum der Wolfspopulation stellt die Weidehaltung von Schafen, Ziegen, Rindern, Pferden und Gehegewild im Grundsatz in Frage. Forderungen von Seiten des Naturschutzes, nach denen sich die Weidetierhaltung auf der Weide den neuen Gegebenheiten anzupassen hat, kehren das Verursacherprinzip um und sind nicht akzeptabel. Die Wiederansiedlung des Wolfes darf nicht uneingeschränkt und um jeden Preis vorangetrieben werden. Vielmehr müssen die Belange der Weidetierhaltung und der Landwirte sowie deren gesellschaftliche Leistungen im Natur- und Küstenschutz und in der Landschaftspflege angemessen berücksichtigt werden.

 

lesen Sie hier das vollständige Dokument

 


Forderungskatalog des VDL und LSV-BW e.V.

23.02.2015

 

Forderungskatalog zum Erhalt der Weidebewirtschaftung und Landschaftspflege mit Schafen und Ziegen unter der Bedingung der Anwesenheit von freilebenden Wölfen.

Der Wolf ist das wohl umstrittenste Tier, das sich in der freien Wildbahn bewegt. Über viele Jahrzehnte in Deutschland ausgerottet, ist er inzwischen wieder gegenwärtig - in der Natur, aber vor allem in den kontroversen Diskussionen der Menschen, die er in Für und Wider spaltet.

 

... hier finden Sie den vollständigen Forderungskatalog
Flyer Wolf und Schafhaltung

 


Verwaltung und Verbände verständigen sich auf Handlungsleitfaden Wolf

12.01.2014

 

Naturschutzminister Alexander Bonde: „Falls der Wolf zurückkommt, ist Baden-Württemberg gut vorbereitet“
„Falls der Wolf zurückkommt, ist Baden-Württemberg gut vorbereitet. Gemeinsam haben Fachleute aus Verwaltung und Verbänden den Handlungsleitfaden Wolf ausgearbeitet. Dieser Leitfaden ermöglicht es den zuständigen Behörden, bei einem Auftreten einzelner Wölfe im Land situationsangemessene Gefährdungsanalysen zu erstellen. Auf deren Grundlage kann dann mit klaren Zuständigkeiten und Kommunikationswegen sowie festgelegten Abläufen angemessen reagiert werden“, sagte Naturschutzminister Alexander Bonde anlässlich der Veröffentlichung des Handlungsleitfadens Wolf am Freitag (27. Dezember).

 

...lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung
Handlungsleitfaden Wolf Baden-Württemberg

 

 

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